Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher Gerhard Glück in einer Warnweste am Rednerpult in Göttingen. Foto: Swen Pförtner
Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher Gerhard Glück in einer Warnweste am Rednerpult in Göttingen. Foto: Swen Pförtner

Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher Gerhard Glück in einer Warnweste am Rednerpult in Göttingen. Foto: Swen Pförtner

dpa

Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher Gerhard Glück in einer Warnweste am Rednerpult in Göttingen. Foto: Swen Pförtner

Göttingen (dpa) - Gerhard Glück (72) hat den Satire-Preis «Göttinger Elch» erhalten. Der in Kassel lebende Zeichner, Maler und Fotograf nahm die Auszeichnung am Sonntag in Göttingen für sein satirisches Lebenswerk entgegen.

In der Würdigung der Jury hieß es, Glück sei einer «der ganz Großen der komischen Kunst».

Glück, der 1944 in Bad Vilbel geboren wurde und in Frankfurt aufwuchs, studierte in Kassel Grafik-Design und Kunsterziehung. Seit 1972 veröffentlichte er in der «Hessischen Allgemeinen» Cartoons. Bekannt wurde er später unter anderem durch Arbeiten für die Magazine der «Süddeutschen» und der «Neuen Zürcher Zeitung», auch für das «Manager Magazin» und das Satiremagazin «Eulenspiegel» zeichnete er. Außerdem illustrierte er Gedichte, unter anderem von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Heinz Erhardt. Noch bis zum 26. März ist im Alten Rathaus im Göttingen eine Ausstellung mit Werken Glücks zu sehen.

Der «Göttinger Elch» wird seit 1997 jährlich für ein satirisches Lebenswerk verliehen, er ist mit 3333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Frühere Preisträger waren unter anderem Otto Waalkes, Olli Dittrich, Georg Schramm und zuletzt Max Goldt. Der Name des Preises geht auf einen Zweizeiler des Satirikers F.W. Bernstein zurück: «Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.»

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