Die Schau ist die größte ihrer Art in Europa.

Düsseldorf. 14000 Besucher werden erwartet, wenn die Antique & Kunstmesse Düsseldorf am Mittwoch um 11 Uhr in der Messehalle8a neben der Arena ihre Tore öffnet. Mit ihrer erlesenen Kunst aus 5500 Jahren hat sie sich in nur vier Jahren zur größten deutschen Messe dieser Art entwickelt. 92 Galeristen und Händler nehmen daran teil. Damit haben die beiden Privatleute Michael Daniels und Josef M. Renk der Cologne Fine Arts den Rang abgelaufen.

Das teuerste Stück ist ein Bild von Nolde für drei Millionen Euro

Angeboten werden Werke aus allen Kulturen der Welt. Gefragt sind vor allem ungewöhnliche Möbel wie ein Sekretär in Form einer Lyra für 125000 Euro oder ein Paar höfische Eckschränke von 1775 für 94000 Euro. Das 300-jährige Bestehen der Porzellanmanufaktur Meissen wird in Objekten ab 800 Euro angeboten. Das teuerstes Stück stammt aus der klassischen Moderne. Es ist das Gemälde "Wasserrosen" von Emil Nolde, für das die Düsseldorfer Galerie Ludorff drei Millionen Euro haben will. Die außereuropäische, vor allem afrikanische Kunst ist für einen Bruchteil des Geldes zu haben. Der Schöpfergott Amma, eine bedeutende Dogon-Figur, kostet 28000 Euro.

Messe Düsseldorf, Halle 8a, Eingang Nord, 3. bis 7. Februar, 11 bis 20, donnerstags 11 bis 22, sonntags bis 18 Uhr

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