Die amerikanische Schauspielerin verkörpert in ihrem neuen Film Englands «Eiserne Lady». Foto: How Hwee Young
Die amerikanische Schauspielerin verkörpert in ihrem neuen Film Englands «Eiserne Lady». Foto: How Hwee Young

Die amerikanische Schauspielerin verkörpert in ihrem neuen Film Englands «Eiserne Lady». Foto: How Hwee Young

dpa

Die amerikanische Schauspielerin verkörpert in ihrem neuen Film Englands «Eiserne Lady». Foto: How Hwee Young

London (dpa) - Die Familie von Margaret Thatcher hat ihre Einladung zu einer Vorführung des neuen Films über die frühere britische Premierministerin ausgeschlagen.

«Sie waren die ersten, die wir eingeladen haben, den fertigen Film anzusehen», sagte die Regisseurin von «The Iron Lady», Phyllida Lloyd, am Mittwoch kurz vor der Europapremiere in London dem Sender BBC. «Sie haben unser Angebot nicht angenommen.»

Obwohl ein Großteil ihres Films auf der Autobiografie von Thatchers Tochter Carol basiere, habe sie mit niemanden von der Familie sprechen können, erklärte Lloyd. Sie könne aber verstehen, warum die Familie sich von dem Projekt distanzieren wolle.

Bereits vor seinem Start hat der Film mit der US-Schauspielerin Meryl Streep in der Titelrolle Diskussionen ausgelöst, weil er unter anderem Thatchers Demenzkrankheit thematisiert. Die 86-Jährige hat sich wegen ihrer Krankheit mittlerweile aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. In Deutschland kommt der Film unter dem Titel «Die Eiserne Lady» am 1. März ins Kino. Der Film sei eine Geschichte über Macht, «und wie es sich anfühlen könnte, sehr viel Macht zu haben und diese dann zu verlieren», sagte Lloyd.

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