Maïwenn Le Besco
Die französische Regisseurin und Schauspielerin Maïwenn Le Besco in einer Szene aus dem Film «Polisse». Foto: Wild Bunch

Die französische Regisseurin und Schauspielerin Maïwenn Le Besco in einer Szene aus dem Film «Polisse». Foto: Wild Bunch

dpa

Die französische Regisseurin und Schauspielerin Maïwenn Le Besco in einer Szene aus dem Film «Polisse». Foto: Wild Bunch

Paris (dpa) - Der Polizeifilm «Polisse» von Maïwenn Le Besco hat bei den Nominierungen im Rennen um die begehrten César-Filmpreise den Stummfilm «The Artist» ausgestochen. Der Film der 35-jährigen Regisseurin steht mit 13 Nominierungen an der Spitze.

Er wurde in den Hauptkategorien bester Film, beste Regie und beste Schauspielerin (Karine Viard) nominiert, wie die «Académie des Césars» am Freitag mitteilte. «The Artist» folgt zwar mit zehn Nominierungen, doch überwiegend in Nebenkategorien. Der Ehren-César geht dieses Jahr an Kate Winslet («Titanic», «Vergiss mein nicht!»). Die begehrten Filmpreise werden am 24. Februar in Paris übergeben.

Der Film der Pariserin Maïwenn Le Besco (deutscher Titel: «Poliezei») wurde in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Er beschreibt den knallharten Alltag einer Polizeibrigade, die sich mit Verbrechen an Kindern und Jugendlichen befasst.

Weitere Favoriten sind «L'Exercice de l'Etat» von Pierre Schoeller mit elf Nominierungen und «Ziemlich beste Freunde» von Eric Toledano mit neun Nominierungen. Die Komödie, die die ungleiche Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten reichen Mann und einem vorbestraften Pfleger erzählt, war mit 18 Millionen Zuschauern Frankreichs bester Film 2011.

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