Mario Adorf
Mario Adrof wurde für sein Lebenswerk geehrt. Foto: Britta Pedersen

Mario Adrof wurde für sein Lebenswerk geehrt. Foto: Britta Pedersen

dpa

Mario Adrof wurde für sein Lebenswerk geehrt. Foto: Britta Pedersen

San Francisco (dpa) - Eine weitere Ehrung für Mario Adorf (82): der deutsche Filmstar hat in San Francisco den Lebenswerkpreis des Filmfestivals «Berlin & Beyond» entgegengenommen.

Zum 17. Mal präsentieren das Goethe-Institut und das Szene-Kino Castro Theatre das größte deutschsprachige Filmfestival in den USA. Zu den früheren Preisträgern zählen der Schauspieler Bruno Ganz und die Regisseure Wim Wenders und Michael Verhoeven. Adorf war im Februar bei der Verleihung der 47. Goldenen Kamera in Berlin ebenfalls für sein Lebenswerk geehrt worden.

In seiner fast 60-jährigen Karriere war er in über 200 Rollen zu sehen, darunter als Mafiaboss, Serienkiller, Playboy und Patriarch. Unter der Regie von Volker Schlöndorff spielte er in den 70er Jahren in «Die verlorenen Ehre der Katharina Blum» und in der oscarprämierten «Blechtrommel» mit.

Der Sohn einer deutschen Röntgenassistentin und eines italienischen Chirurgen verwies bei dem Filmfest in San Francisco auf seine italienische Abstammung. «Ich war nicht einer der blonden deutschen Darsteller», erzählte Adorf über seine Dreh-Erfahrungen in Hollywood. «Meine Hintertür, um in einem amerikanischen Film zu landen, war eine Rolle als Mexikaner». 1964 drehte er an der Seite von Charlton Heston und James Coburn unter der Regie von Sam Peckinpah den Western «Sierra Charriba». «Ich liebe Western», versicherte Adorf.

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