Filmfestival in Cannes - Christopher Nolan
Regisseur Christopher Nolan (l) und Schauspieler Keir Dullea bei der Premiere des Films "2001: A Space Odyssey". Foto: Joel C Ryan

Regisseur Christopher Nolan (l) und Schauspieler Keir Dullea bei der Premiere des Films "2001: A Space Odyssey". Foto: Joel C Ryan

US-Schauspielerin Jane Fonda bei der ur Premiere des Films «Sink or Swim» in Cannes. Foto: Joel C Ryan

Wim Wenders stellte seinen Film «Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes» in Cannes vor. Foto: Frederick Injimbert

Die französische Sängerin Carla Bruni in Cannes. Foto: Joel C Ryan

Schauspielerin Diane Kruger bei der Premiere des Films «Sink or Swim» in Cannes. Foto: Joel C Ryan

Die französische Film- und Theater-Schauspielerin Isabelle Huppert in cannes. Foto: Joel C. Ryan

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Regisseur Christopher Nolan (l) und Schauspieler Keir Dullea bei der Premiere des Films "2001: A Space Odyssey". Foto: Joel C Ryan

Cannes (dpa) - Der Kinoklassiker «2001: Odyssee im Weltraum» von Stanley Kubrick ist zum 50-jährigen Jubiläum beim Filmfest Cannes in einer neuen Fassung wiederaufgeführt worden.

Verantwortet wurde sie von Regisseur Christopher Nolan, der mit Werken wie «Dunkirk» und «The Dark Knight Rises» selbst Erfolge feierte. Nolan erhielt dafür die Möglichkeit, mit dem Original-Filmmaterial zu arbeiten. So konnte er eine neue 70 Millimeter-Fassung des Films erstellen. Die neue Fassung feierte am Sonntagabend Premiere in Cannes.

Sein Vater habe ihn als siebenjährigen Jungen in London ins Kino mitgenommen, um «2001» auf der großen Leinwand zu sehen, hatte Nolan vorher beim Festival erzählt. «Diese Erfahrung habe ich seitdem mit mir getragen. Ich möchte einer Generation die Erfahrung bieten, staunend da zu sitzen.»

Auch Wim Wenders' neue Dokumentation feierte am Sonntagabend Premiere beim Filmfestival Cannes. Der 72-Jährige stellte «Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes» über die Ideen und Überzeugungen des Papstes vor - und wurde vom Premierenpublikum bejubelt. Das Werk lief nicht im Wettbewerb, sondern wurde als Sondervorführung gezeigt. Es kommt Mitte Juni in die deutschen Kinos.

Am späten Montagabend stand dann die mit Spannung erwartete Premiere des neuen Lars-von-Trier-Films auf dem Programm. Der Däne hatte vor einigen Jahren mit Nazi-Äußerungen einen Skandal in Cannes ausgelöst und war zur unerwünschten Person erklärt worden. Nun wurde er mit dem Werk «The house that Jack built» wieder zum Festival eingeladen. Der Film erzählt von einem Serienmörder und läuft außer Konkurrenz.

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