Komödie: Diane Keaton und Harrison Ford sollen TV beflügeln.

Komödie
Zicke Colleen (Diane Keaton) trifft Snob Mike (Harrison Ford).

Zicke Colleen (Diane Keaton) trifft Snob Mike (Harrison Ford).

Paramount

Zicke Colleen (Diane Keaton) trifft Snob Mike (Harrison Ford).

Die Quoten der Morgensendung „Morning Glory“ – so auch der Filmtitel – dümpeln im Keller. Da verfällt die neue und unerfahrene TV-Produzentin Becky (Rachel McAdams) darauf, den seriösen Nachrichtenmann Mike (Harrison Ford) mit der ehemaligen Schönheitskönigin und Fernseh-Tratschtante Colleen (Diane Keaton) zusammenzuspannen.

Keiner im Sender kann sich vorstellen, dass das ein Erfolg wird. Schon gar nicht nach dem Tumult des ersten Treffens der hysterischen Colleen und des stoisch arroganten Mike. Doch am Ende geht Beckys Plan natürlich auf, auch in der Liebe hat die Karrierefrau unerwartetes Glück.

Zum Fernsehen fallen dem Film nur die bekannten Klischees ein

Trotz Staraufgebots zünden die Gags, Zoten und Intrigenspiele aber nicht richtig, dafür ist die Geschichte einfach zu dünn, die Dialoge zu flach, der Witz zu zahnlos. Der Film erschöpft sich in Klischees über die TV-Branche wie der Gier nach Erfolg, der Quotenhörigkeit und dem unbedingten Egoismus – kein Vergleich mit dem Charme früherer Erfolge von Regisseur Roger Michell wie „Notting Hill“.

Wertung: Zwei von fünf möglichen Punkten. Nur für Fans.

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