Rost und Strigel drehten einen schlichten, aber dafür umso wirkungsvolleren Film. Foto: missingFilms
Rost und Strigel drehten einen schlichten, aber dafür umso wirkungsvolleren Film. Foto: missingFilms

Rost und Strigel drehten einen schlichten, aber dafür umso wirkungsvolleren Film. Foto: missingFilms

dpa

Rost und Strigel drehten einen schlichten, aber dafür umso wirkungsvolleren Film. Foto: missingFilms

Berlin (dpa) - Jahrzehntelang lebten sie in völliger Isolation. In Käfigen, in denen sie gerade aufrecht stehen konnten. Ohne Tageslicht und ohne Kontakt zu anderen Affen.

40 Schimpansen aus Sierra Leone gerieten Mitte der 80er Jahre «Unter Menschen», die sie «im Dienste der Menschheit» mit HIV und Hepatitis infizierten. Die Filmemacher Christian Rost und Claus Strigel erzählen in ihrer gleichnamigen Dokumentation vom Schicksal der Tiere, an denen für die Entwicklung von Impfstoffen geforscht wurde. Heute leben sie schwer traumatisiert in einer Anlage in der Nähe von Wien. Ein erschütternder, bewegender Film, der Fragen nach Verantwortung und Wiedergutmachung stellt.

Unter Menschen, Deutschland/Österreich 2013, 93 Min., FSK ab 6, von Christian Rost und Claus Strigel

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