Luis Moreno-Ocampo
Luis Moreno-Ocampo, erster Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Foto: Jerry Lampen

Luis Moreno-Ocampo, erster Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Foto: Jerry Lampen

dpa

Luis Moreno-Ocampo, erster Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Foto: Jerry Lampen

Berlin/Den Haag (dpa) - 15 Jahre nach der Konferenz von Rom, die den Grundstein für den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag legte, kommt eine beeindruckende Dokumentation ins Kino.

In dem Film «The International Criminal Court» werfen die Regisseure Marcus Vetter und Michele Gentile einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen. Aus der Sicht des ersten Chefanklägers Luis Moreno-Ocampo erzählt der Film, wie der Strafgerichtshof gegen Kriegsverbrecher ermittelt.

Im Mittelpunkt steht das Verfahren gegen den kongolesischen Rebellenführer Thomas Lubanga Dyilo, der hunderte Kindersoldaten entführt und zum Morden gezwungen haben soll. Der Film zeigt nicht nur erschreckende Bilder aus den Krisengebieten, sondern auch das unglaubliche Engagement, mit dem Moreno-Ocampo und sein Team für Gerechtigkeit und Menschenwürde kämpfen. Im Film ist auch Hollywood-Star Angelina Jolie zu sehen, die das Team im Lubanga-Prozess medienwirksam unterstützte.

(«The International Criminal Court», Deutschland 2012, 86 Min., FSK nicht bekannt, von Marcus Vetter und Michele Gentile, mit Luis Moreno-Ocampo, Fatou Bensouda, Angelina Jolie)

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