«Barbara»
Barbara (Nina Hoss) geht schweigsam ihrer Pflicht nach. Foto: Piffl Medien

Barbara (Nina Hoss) geht schweigsam ihrer Pflicht nach. Foto: Piffl Medien

dpa

Barbara (Nina Hoss) geht schweigsam ihrer Pflicht nach. Foto: Piffl Medien

Berlin (dpa) - Bei der Berlinale war der Film Publikumsliebling: Christian Petzolds einfühlsames DDR-Drama «Barbara» erzählt von einer jungen Berliner Ärztin (Nina Hoss), die in die Provinz «strafversetzt» wird, weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hat.

Jetzt plant sie die Republikflucht, der Geliebte im Westen soll ihr helfen. Doch die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Chef (Ronald Zehrfeld) und die Begegnung mit einem Heimkind bringen ihre Pläne ins Wanken - die Stasi bleibt ihr auf der Spur.

Ohne Pathos und falsche Tristesse macht Petzold in dem Film die alltägliche Beklemmung im DDR-Spitzelstaat spürbar, Nina Hoss brilliert verschlossen und verletzlich als Hauptfigur.

(Barbara, Deutschland 2012, 105 Min., von Christian Petzold, mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld und Jasna Fritzi Bauer)

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