„Die Vorstadtkrokodile“ stürzen sich in ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Düsseldorf. Das dritte Kino-Abenteuer der „Vorstadtkrokodile“ in zwei Jahren – und für den standesgemäßen Abgang der Ruhrpott-Clique haben sich die Drehbuchschreiber noch mal mächtig ins Zeug gelegt und einen Kampf um Leben und Tod ersonnen.

Der einzig mögliche Organspender sitzt dummerweise im Gefängnis

Hannes (Nick Romeo Reimann) bekommt zum Geburtstag einen Gutschein fürs Kartfahren. Die Bahn ist aber geschlossen, also „borgen“ die Kids die Karts und brettern durch ein Parkhaus. Mit schlimmen Folgen – Frank (David Hürten) landet im Krankenhaus und braucht eine Organspende. Doch der Einzige, der als Lebensretter taugt, sitzt in Haft.

Also gut, pädagogisch wertvoll ist dieser Streifen nur bedingt. Immerhin begehen die Kids frohgemut Fahrzeugdiebstahl, besetzen leer stehende Büros und übertölpeln Vollzugsbeamte. Soziale Aspekte werden nur angekratzt. Aber soll man bei einem Jugendfilm ernsthaft Maßstäbe anlegen, die kaum ein Unterhaltungsfilm für Erwachsene erfüllt?

Regisseur Wolfgang Groos („Switch reloaded“) inszeniert seinen ersten „Krokodile“-Film als spannende „Mission: Impossible“ für Jung-Teenies. Trauen wir ihnen ruhig zu, Recht von Unrecht und wahres Leben von Fiktion trennen zu können.

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