Leichtsinnige Nachtschwärmer
Sternchen (Ruby O. Fee) und Dani (Merlin Rose) suchen im Techno-Drogen-Wirrwarr der frühen 1990er Jahre nach dem Glück. Foto: Peter Hartwig/Rommel Film/Pandora Film

Sternchen (Ruby O. Fee) und Dani (Merlin Rose) suchen im Techno-Drogen-Wirrwarr der frühen 1990er Jahre nach dem Glück. Foto: Peter Hartwig/Rommel Film/Pandora Film

dpa

Sternchen (Ruby O. Fee) und Dani (Merlin Rose) suchen im Techno-Drogen-Wirrwarr der frühen 1990er Jahre nach dem Glück. Foto: Peter Hartwig/Rommel Film/Pandora Film

Berlin (dpa) - Sein Debütroman «Als wir träumten» hat den Leipziger Clemens Meyer vor knapp einem Jahrzehnt berühmt gemacht. Jetzt hat Andreas Dresen («Halt auf freier Strecke», «Wolke 9») die wilde Wende-Geschichte über eine Jungs-Clique verfilmt.

Dani, Pitbull, Mark, Rico und Paul ziehen kurz nach dem Mauerfall gerne mit Alkohol durch Leipzig, klauen Autos und zerstören im lustvollen Gewalt-Rausch alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Später machen die 17-Jährigen einen Techno-Club auf, müssen sich gegen Neonazis wehren, finden Selbstbestätigung im Boxen, suchen nach Liebe und landen im Drogensumpf. «Als wir träumten» ist eine sehr werktreue Romanverfilmung. Die Filmfiguren (gespielt von Merlin Rose, Julius Nitschkoff, Marcel Heuperman, Joel Basman und Frederic Haselon) sind allerdings nicht unbedingt Sympathieträger.

(Als wir träumten, Deutschland 2015, 117 Min., FSK ab 12, von Andreas Dresen, mit Merlin Rose, Julius Nitschkoff)

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