Das Kinojahr 2014 verspricht viele starke Filme. Der Wuppertaler Christoph Maria Herbst brilliert in „Stromberg – Der Film“.

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Die Stromberg-Darsteller nach Dreharbeiten (v.l.): Laurens Walter, Bjarne Mädel, Christoph Maria Herbst , Diana Staehly und Oliver Wnuk.

Die Stromberg-Darsteller nach Dreharbeiten (v.l.): Laurens Walter, Bjarne Mädel, Christoph Maria Herbst , Diana Staehly und Oliver Wnuk.

Matt Damon (links) und George Clooney in einer Szene des Films „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“, der im Februar in die Kinos kommt.

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Die Stromberg-Darsteller nach Dreharbeiten (v.l.): Laurens Walter, Bjarne Mädel, Christoph Maria Herbst , Diana Staehly und Oliver Wnuk.

Berlin. Manche Kinojahre plätschern eher gemächlich vor sich hin, ohne großen Aufreger. Für 2014 scheint aber schon jetzt einer festzustehen: „Nymphomaniac“ des dänischen Enfant terrible Lars von Trier. Der Regisseur, der mit Werken wie „Antichrist“ und „Dogville“ provozierte, kehrt nach seinem Endzeitfilm „Melancholia“ mit einem radikalen Erotik-Drama zurück (Start des ersten Teils am 20. Februar).

Prominente Schauspieler wie Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgård, Uma Thurman, Shia LaBeouf und Willem Dafoe zeigen sich darin äußerst freizügig, ohne Scheu vor so mancher Sexszene. Am ersten Weihnachtsfeiertag feierte „Nymphomaniac“ in Dänemark Weltpremiere.

Der Wuppertaler Schauspieler Christoph Maria Herbst kommt bereits am 20. Februar mit seiner Paraderolle des stets fiesen Chefs Bernd Stromberg in die Kinos. In „Stromberg – Der Film“ sind auch die aus der Serie bekannten Gesichter „Ernie“ (Bjarne Mädel) und „Ulf Steinke“ (Oliver Wnuk) dabei.

Sönke Wortmann verfilmte den Bestseller „Schoßgebete“

Doch auch viele weitere Filme versprechen ein aufregendes Jahr – im Arthouse- wie im Blockbusterkino. Das in Deutschland gedrehte Werk „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ (Start im Februar) von und mit George Clooney erzählt von einer Sondereinheit der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg von Nationalsozialisten geraubte Kunstwerke retten und an ihre Besitzer zurückgeben.

Und schon Mitte Januar (16.1.) startet einer der am meisten gelobten Filme der vergangenen Jahre: der große Oscar-Favorit „12 Years a Slave“. Das auf wahren Begebenheiten basierende Drama von Steve McQueen mit Stars wie Brad Pitt und dem Deutsch-Iren Michael Fassbender erschütterte und begeisterte bereits die Zuschauer und Kritiker in Nordamerika und gewann erste Preise.

Hollywood setzt wie gewohnt auch gerne auf Fortsetzungen erfolgreicher Werke. So schlüpft Andrew Garfield in „Spider-Man: Die Rückkehr des Helden“ (April) erneut in das Kostüm des Spinnenmanns, während auch der Marvel-Comic-Held Captain America in „The Return of the First Avenger“ (März) sein zweites eigenes Kinoabenteuer bestreitet.

Erst kurz vor Weihnachten laufen zwei Riesenproduktionen an

Ein Kontrastprogramm dazu bietet „Schoßgebete“ (September) nach dem viel diskutierten Bestseller von Charlotte Roche. Unter der Regie von Sönke Wortmann agieren Stars wie Jürgen Vogel und Robert Gwisdek sowie die Neuentdeckung Lavinia Wilson in der Hauptrolle.

Ähnlich wie in diesem Jahr laufen zwei Riesen-Produktionen 2014 allerdings erst kurz vor Weihnachten an: Peter Jacksons Hobbit-Trilogie nach der Geschichte von J.R.R. Tolkien geht mit „Der Hobbit – Hin und zurück“ zu Ende. Die ebenfalls sehr erfolgreiche „Panem“-Reihe mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle splittet den letzten Teil der zugrundeliegenden Romantrilogie dagegen in zwei Filme und bringt Ende des Jahres erst einmal „The Hunger Games: Mockingjay - Part 1“ heraus. Endgültig enden soll das Spektakel dann 2015.

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