«Blau ist eine warme Farbe»
Zaghafte Annäherung: Adèle (Adèle Exarchopoulos) und Emma (Léa Seydoux). Foto: Alamode Film

Zaghafte Annäherung: Adèle (Adèle Exarchopoulos) und Emma (Léa Seydoux). Foto: Alamode Film

dpa

Zaghafte Annäherung: Adèle (Adèle Exarchopoulos) und Emma (Léa Seydoux). Foto: Alamode Film

Berlin (dpa) - Adèle (Adèle Exarchopoulos) ist 17, hat gerade ihre ersten Erfahrungen mit Jungen gemacht, als sie sich in die etwas ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux) verliebt. Nach zaghafter Annäherung stürzt sich Adèle ins bodenloses Glück und sexuelle Ekstase mit Emma.

Doch mit den Jahren nehmen Nähe und Intimität ab, bis es schließlich zur tränenreichen und lautstarken Trennung kommt. In Cannes sorgte «Blau ist eine warme Farbe» vor allem mit den sehr langen und sehr expliziten Sexszenen für viel Gesprächsstoff. Doch das fast dreistündige Werk von Abdellatif Kechiche ist nicht in erster Linie eine lesbische Liebesgeschichte, sondern eine sehr genaue, intime Betrachtung von Liebe, Verlangen und Beziehungen. Dafür verlieh das Festival die Goldene Palme erstmals gemeinsam an den Film und die beiden großartigen Hauptdarstellerinnen.

Blau ist eine warme Farbe, Frankreich 2013, FSK ab 16, 179 Min., von Abdellatif Kechiche, mit Léa Seydoux, Adèle Exarchopoulos

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