Berlin (dpa) - Was kann man nicht alles für die Umwelt tun? Man kann Bäume pflanzen, Müll sammeln oder Kröten über die Straße helfen. Oder man verbindet das Nützliche mit dem Angenehmen und hat Sex für den Regenwald. Ein neuer Film porträtiert die Umweltorganisation «Fuck For Forest», die mit Pornos Geld für den Naturschutz sammelt.

An allen möglichen und unmöglichen Orten drehen die Mitglieder der Organisation kleine Pornofilmchen, die sie ins Netz stellen. Der Unterschied: Wer die Filme sehen will, muss entweder selbst einen Film hochladen - oder für den Umweltschutz spenden. Der Dokumentarfilmer Michal Marczak hat die Umweltaktivisten bei ihrer ungewöhnlichen Arbeit begleitet und einen bemerkenswerten Film darüber gemacht, der einen poetisch-melancholischen Grundton hat.

(Fuck For Forest, Polen 2013, 86 Min., FSK ab 16, von Michal Marczak mit Tommy Hol Ellingsen, Leona Johansson, Danny DeVero)

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