Berlin (dpa) - Von seiner Mutter, einer koptischen, in Ägypten lebenden Christin, hört Regisseur Namir Abdel Messeeh von einer Erscheinung der Jungfrau Maria in einem Video. Daraufhin reist der in Paris lebende Regisseur zu seinen Verwandten in Ägypten, um sich mit dem Phänomen der Marien-Erscheinungen in seinem Heimatland zu beschäftigen.

Vor Ort jedoch stößt der Dokumentarfilmer nicht nur auf den Widerstand seiner Eltern. Er muss sich auch mit seinem französischen Regisseur und den Bewohnern des koptischen Heimatdorfes auseinandersetzen. Regisseur Namir Abdel Messeeh wurde 1974 in Ägypten geboren, wuchs aber in Frankreich auf. Sein Film wurde 2012 in der Sektion Panorama der Berlinale gezeigt.

(Die Jungfrau, die Kopten und ich, Frankreich/Katar/Ägypten 2012, 85 Min., FSK o.A., von Namir Abdel Messeeh)

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