Herzergreifende Ballade über eine ungewöhnliche Liebe.

Drama
Kraftvoll und behutsam: Ali (Matthias Schoenarts) trägt die beinamputierte Stéphanie (Marion Cotillard).

Kraftvoll und behutsam: Ali (Matthias Schoenarts) trägt die beinamputierte Stéphanie (Marion Cotillard).

Wild Bunch

Kraftvoll und behutsam: Ali (Matthias Schoenarts) trägt die beinamputierte Stéphanie (Marion Cotillard).

Gegensätze ziehen sich an? Mag sein. Aber dann? Dann kann es verdammt schwierig werden. Wie schwierig, erzählt der französische Spielfilm „Der Geschmack von Rost und Knochen“ mit geradezu körperlich spürbarer Wucht. Autor und Regisseur Jacques Audiard erzählt die ungewöhnliche Geschichte der sensiblen, gebildeten und gut situierten Killerwal-Trainerin Stéphanie (Marion Cotillard) und des grobschlächtigen, ungebildeten und armen Gelegenheitsboxers Ali (Matthias Schoenaerts).

Als sie durch einen Unfall beide Unterschenkel verliert, finden die beiden vorsichtig und selbst erstaunt zueinander. Ihr Versuch, die sozialen Gegensätze zu überwinden, überrumpelt das Publikum mit einem Reichtum an Emotionen, wie er im Kino der Gegenwart selten zu finden ist. Audiard gelingt eine herzergreifende Ballade von der Schwierigkeit, das Glück zu halten.

 

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