(dpa) Kaum hat er an einem kalifornischen Strand das Licht der Welt erblickt, muss sich Schildkröterich Sammy (mit der Stimme von Matthias Schweighöfer) als Held bewähren: Er rettet seine Artgenossin Shelly (mit der Stimme von Grand-Prix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut) vor einer gierigen Möwe. Es sieht schwer nach Liebe auf den ersten Blick aus, doch kurz darauf verlieren sich die beiden in den schier unfassbaren Weiten der Weltmeere. Vielleicht helfen Sammy ja Ray, die Lederschildkröte, und Slim, der Krake, seine Shelly zu finden.

Das Werk des belgischen Regisseurs und 3D-Pioniers Ben Stassen ("Fly me to the Moon") ist eine der wenigen 3D-Produktionen dieses Jahres, die das Potenzial der Technologie tatsächlich nutzt. Der Zuschauer wähnt sich stets mittendrin, bestaunt die prächtige Unterwasserwelt und schreckt vor der monströsen Schlange zurück, die aus der Leinwand herauswächst. Die Geschichte ist herzig, die Schildkröten sind entzückend (im Foto der junge Sammy) und schwimmen zum Greifen nah über die Leinwand.

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