Premiere 'Morning Glory'
Harrison Ford (l) und der südafrikanische Regisseur Roger Michell in Berlin bei der Premiere.

Harrison Ford (l) und der südafrikanische Regisseur Roger Michell in Berlin bei der Premiere.

dpa

Harrison Ford (l) und der südafrikanische Regisseur Roger Michell in Berlin bei der Premiere.

Berlin (dpa) - Als bissiger TV-Nachrichtenmann ist Hollywoodstar Harrison Ford (68) in seinem neuen Film «Morning Glory» zu sehen. In der Komödie soll er eine klatschlastige TV-Morgensendung retten und dafür ins Unterhaltungsfach wechseln - was er hasst.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa und anderen Medien erzählt Ford, wie er sich privat über die Nachrichtenlage in der Welt auf dem Laufenden hält, dass ihn die Ehe mit Calista Flockhart (46) glücklich macht und ob «Indiana Jones» wirklich sterben muss. «Morning Glory» startet am Donnerstag (13.1.) in den Kinos.

Wie informieren Sie sich über die Dinge, die in der Welt geschehen?

Ford: «Ich bekomme meine Informationen aus verschiedenen Quellen. Ich sehe fern, ich lese drei verschiedene Zeitungen - die "Los Angeles Times", die "New York Times" und das "Wall Street Journal". Ich höre mir die Nachrichten im Radio an, ich lese Nachrichtenmagazine. Viele verschiedene Quellen sind wichtig. Denn wenn man sich nur an einer Stelle informiert, bekommt man wahrscheinlich nicht ausreichend Fakten über die Dinge, die passieren.

Was lesen Sie zuerst in der Zeitung?

Ford: «Ich lese zuerst die Titelseite. Den Sportteil muss ich an meinen zehnjährigen Sohn abgeben. Aber ich bin ohnehin kein großer Sportfan.»

Lesen Sie die Boulevardberichte, in denen Sie selbst vorkommen?

Ford: «Ich lese nicht viel von dem, was über mich geschrieben wird.»

Surfen Sie im Internet?

Ford: «An das Internet gehe ich mit einem gewissen Misstrauen heran. Es ist anonym und es gibt dort jede Menge Informationen, die Müll sind - das habe ich immer und immer wieder gesehen. Ich benutze das Internet, um ganz spezifische Informationen zu bekommen. Ich mag die Berichte, für die jemand mit seinem Namen bürgt.»

Nach langjähriger Beziehung haben Sie und Ihre Schauspielerkollegin Calista Flockhart (46, «Ally McBeal») im vergangenen Sommer geheiratet. Macht es einen Unterschied, dass Sie sie jetzt «meine Frau» nennen können?

Ford: «Nein. Wir sind schon eine lange Zeit zusammen. Da ist es egal, wie ich sie nenne. Ich bin glücklich, verheiratet zu sein. Es war eine gute Idee!»

Was können Sie zum nächsten «Indiana Jones»-Film sagen?

Ford: «Nichts. Da gibt es noch nichts.»

Es heißt, Sie hätten gesagt, Indiana Jones solle im nächsten Film sterben...

Ford: «Eine komplette Erfindung.»

Interview: Elke Vogel, dpa

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