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Der französische Regisseur Luc Besson hat sich in seiner Heimat eine Art Mini-Hollywood aufgebaut. Als Produzent lässt er harte Actionfilme und Thriller fast am Fließband herstellen. Die meisten haben weder den Anspruch noch die Finesse jener Filme, die seinen eigenen Ruf als Regisseur begründet haben („Nikita“, „Leon, der Profi“, „Das fünfte Element“).

Auch „The Blind Man“ bildet da keine Ausnahme: Der vorhersehbare und mit Klischees durchzogene Serienkiller-Thriller erzählt vom abgehalfterten Polizisten Lassalle (Jacques Gamblin), der einen blinden Klavierstimmer (Lambert Wilson) verdächtigt, mehrere Menschen getötet zu haben. Interessant ist daran bestenfalls die Atmosphäre, die an David Finchers Meilenstein „Sieben“ erinnert. (cel)

„The Blind Man“; Universum, 94 Minuten, FSK ab 16.

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