Die Vergleiche mit "Schindlers Liste" liegen auf der Hand, aber Oscar-Preisträger Florian Gallenberger schafft etwas ganz Eigenes. Sein Film über den "guten Nazi" John Rabe, der im Jahr 1937 als deutscher Unternehmer in Nanking eine Schutzzone einrichtet und 250000 Menschen vor der brutalen japanischen Armee rettet, bekennt sich zu seiner Hollywood-Ästhetik. Die Extras mit Dokus, Audiokommentar und entfernten Szenen komplettieren das Bild vom vergessenen Helden.

John Rabe Regie: Florian Gallenberger; mit Ulrich Tukur, Steve Buscemi, Daniel Brühl; 129 Minuten, ab 12, 18 Euro

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