Nader und Simin
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Düsseldorf. Das iranische Regime duldet keine Kritik. Insofern ist es ein kleines Wunder, dass dieses Familiendrama es in die Kinos geschafft hat. Nader pflegt seinen dementen Vater, seine Frau Simin will die Trennung und die gemeinsame Tochter.

Und dann ist da noch die Pflegerin Razieh, die von Nader unsanft verstoßen wird und ihr ungeborenes Kind verliert. Diese Tragödien könnten in jedem Land spielen – und doch verrät der Film mehr über den Iran, als dem Regime lieb sein kann. Hauptpreis bei der Berlinale.

Nader und Simin – Eine Trennung Regie: Asghar Farhadi; mit Peyman Moadi, Leila Hatami; 123 Min., ab 12, ca. 15 Euro

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