Berlin (dpa) - Die 62. Berliner Filmfestspiele (9. bis 19. Februar) zeigen zahlreiche Filme über den Arabischen Frühling. Zu sehen sind sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme über den revolutionären Aufbruch, wie die Berlinale mitteilte.

«Soziale Netzwerke und die Filmaufnahmen dieser großen Protestbewegungen und der Gewalt, der sie ausgesetzt waren und sind, haben maßgeblich zur Wahrnehmung der Umbrüche in der arabischen Region beigetragen», heißt es in der Ankündigung des Festivals. «Die Bilder vom Tahrir-Platz in Kairo sind bereits Teil des visuellen Gedächtnisses.»

In seinem Dokumentarfilm «Althawra... Khabar (Reporting... A Revolution)» zeigt der ägyptische Regisseur Bassam Mortada, wie sechs junge Journalisten die Unruhen in Kairo erlebten. Sie berichten von ihren intensiven und schockierenden Erfahrungen - und von der Unmöglichkeit, in Anbetracht von brutaler Unterdrückung neutral zu bleiben. Der Arabische Frühling wird auch Thema von Diskussionsveranstaltungen sein. Zu ihnen werden auch der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun, der libanesische Regisseur Mahmoud Hojeij, der ägyptische Künstler Maha Maamoun und der spanische Schauspieler und Produzent Javier Bardem erwartet.

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