Berlinale 2011
Jeff Bridges tut erstaunt.

Jeff Bridges tut erstaunt.

Jeff Bridges und seine junge Kollegin Hailee Steinfeld

Josh Brolin and Hailee Steinfeld bei der Bärenprobe.

Joel Coen sorgt für Erinnerungen.

Joel (l.) und Ethan Coen wundern sich.

Dies ist nicht Ethan Coen, sondern Josh Brolin

Josh Brolin (L-R), Hailee Steinfeld und Jeff Bridges haben gute Laune.

Hailee Steinfeld freut sich über ihr Bärchen.

Jeff Bridges ganz entspannt.

Josh Brolin (L-R), Joel und Ethan Coen, Hailee Steinfeld und Jeff Bridges in Berlin.

dpa, Bild 1 von 10

Jeff Bridges tut erstaunt.

Berlin (dpa) - Star-Parade zum Berlinale-Auftakt: Hauptdarsteller Jeff Bridges, seine jugendliche Schauspielpartnerin Hailee Steinfeld, ihr Kollege Josh Brolin und die US-amerikanischen Regiebrüder Joel und Ethan Coen begleiten ihren Film «True Grit» nach Berlin.

Das außer Konkurrenz gezeigte Remake des John-Wayne-Westerns «Der Marshall» eröffnet am Donnerstag die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin. 13 Jahre, nachdem sie mit «The Big Lebowski» auf der Berlinale waren, freuen sich die Coen-Brüder darüber, jetzt wieder in Berlin zu sein. Joel Coen sagte dazu: «Es ist toll, aber auch sehr merkwürdig.»

Die jugendliche Debütantin Hailee Steinfeld - Darstellerin der 14-jährigen Mattie, die im Wilden Westen Ende des 19. Jahrhunderts den Mörder ihres Vaters fangen will - blickt mit Gelassenheit auf die Dreharbeiten zurück: «Jeder Tag, jede Szene war eine Herausforderung für mich. Aber nachdem ich den Text konnte, habe ich mir darüber nicht mehr viel Gedanken gemacht.»

Jeff Bridges, der schon in «The Big Lebowski» eine Hauptrolle bei den Coens gespielt hat, sang in Berlin ein Loblied auf das Regie-Duo: «Die sind Genies. Die sind die besten Filmemacher, die es gibt. Die Filme, die sie machen, sind einfach Super-Filme.»

Zur Vorbereitung auf seine Rolle des dem Suff ergebenen Gesetzeshüters, der das Mädchen bei seiner Suche nach dem Verbrecher unterstützt, sagte Jeff Bridges: «Der Film beruht ja auf einem Roman. Da hat man als Schauspieler viele Informationen zur Rolle. So konnte ich mich richtig gut vorbereiten.»

Die Frage, weshalb sie ein Remake des berühmten John-Wayne-Films gedreht haben, beantwortete Ethan Coen in Berlin: «Wir kennen natürlich den Film von 1969. Aber er ist nicht relevant für uns. Wir haben den Roman verfilmt, von dem wir begeistert sind.» Jeff Bridges ergänzte: «Für mich war das ein Glück. Denn ich wollte ja nicht John Wayne nachspielen.»

Für die junge Hailee Steinfeld war es offenbar nicht schwer, mit so vielen harten Männern zu arbeiten. «Die Typen hier, die sind alle großartig. Es hat ungeheuer viel Spaß gemacht.» Dieser Spaß hat sich in den USA sofort auf das Publikum übertragen. Der Film zieht die Zuschauer wie ein Magnet an. Der Erfolg wird von zehn Nominierungen für den «Oscar»untermauert, der Ende Februar vergeben wird.

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