Ai Weiwei
Die Schauspielerin Laila Maria Witt und der chinesische Künstler Ai WeiWei (via Skype aus Peking zugeschaltet), sprechen über den Kurzfilm «Berlin I Love you». Foto: Britta Pedersen

Die Schauspielerin Laila Maria Witt und der chinesische Künstler Ai WeiWei (via Skype aus Peking zugeschaltet), sprechen über den Kurzfilm «Berlin I Love you». Foto: Britta Pedersen

dpa

Die Schauspielerin Laila Maria Witt und der chinesische Künstler Ai WeiWei (via Skype aus Peking zugeschaltet), sprechen über den Kurzfilm «Berlin I Love you». Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei hofft nach vier Jahren ohne Pass erneut auf eine Ausreisegenehmigung. «Die Behörden haben mir gesagt, dass ich meinen Pass sehr bald zurückbekomme», sagte der 57-Jährige am Mittwoch via Skype aus Peking bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Allerdings sei ihm das in den vergangenen Jahren schon mehrfach versprochen worden, so Ai Weiwei. «Aber ich hoffe, eines Tages meinen Pass zu haben und dann mit meinem Sohn durch Berlin zu stromern.»

Über das Verhältnis zu seinem sechsjährigen Sohn Ai Lao, der seit einem halben Jahr mit seiner Mutter in der Bundeshauptstadt lebt, will Ai Weiwei am kommenden Wochenende während der Berlinale einen Kurzfilm in Fernregie drehen. Auch Til Schweiger hat eine kleine Rolle übernommen.

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