Die blauen Gesellen erleben Abenteuer in 3D.

Animation
Posieren am Times Square in New York: Was Carl-Theodor zu Guttenberg konnte, können die Schlümpfe schon lange.

Posieren am Times Square in New York: Was Carl-Theodor zu Guttenberg konnte, können die Schlümpfe schon lange.

Sony

Posieren am Times Square in New York: Was Carl-Theodor zu Guttenberg konnte, können die Schlümpfe schon lange.

Sie sind klein, sie sind blau, sie sind clever: die Schlümpfe. Seit 1958 wuseln die Wesen mit den Zipfelmützen durch die Kinderzimmer. Nach den Comics, der Zeichentrickserie, den Spielfiguren, nach Bettwäsche, Bechern und Schlumpf-Eis fehlte nun nur noch die 3D-Variante mit computeranimierten Schlümpfen und echten Menschen.

Erstmals verlassen sechs Schlümpfe ihr verwunschenes Dorf im Zauberwald und landen auf der Flucht vor dem bösen Zauberer Gargamel mitten in New York. Doch was sollen Schlümpfe in unserer Welt anfangen? Sie brauchen Verbündete, um Gargamel zu besiegen und wieder in ihre Heimat zurückzukommen. Die finden sie in dem Pärchen Grace (Jayma Mays, „Der Kaufhaus Cop“) und Patrick (Neil Patrick Harris, „How I Met Your Mother“).

Werbefachmann Patrick entgeht nicht der Moral von der Geschicht’

Natürlich will Werbefachmann Patrick zunächst nichts von den Schlümpfen wissen. Doch er entgeht nicht der Moral von der Geschicht’ – am Ende überzeugen ihn die Bläulinge von den wahren Werten im Leben: Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, Familie.

Das ist recht dick aufgetragen, auch sonst hat es Regisseur Raja Gosnell nicht so mit Fantasie und Zwischentönen. Er setzt lieber auf Action, schlichte Gags und schlumpfige Putzigkeit der immer fröhlichen und singenden („Lalalalalalaa“) Gesellen. Ein Spaß für Kinder im Grundschulalter; die Eltern müssen eben mitschlumpfen.

Wertung:      n n n n n

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