«Fear» an der Schaubühne
Die Berliner Schaubühne will ihr Stück «Fear» in unveränderter Form zeigen. Foto: Arno Declair/Schaubühne/dpa

Die Berliner Schaubühne will ihr Stück «Fear» in unveränderter Form zeigen. Foto: Arno Declair/Schaubühne/dpa

dpa

Die Berliner Schaubühne will ihr Stück «Fear» in unveränderter Form zeigen. Foto: Arno Declair/Schaubühne/dpa

Berlin (dpa) - Nach einem Gerichtsstreit will die Berliner Schaubühne ihr Stück « Fear» in unveränderter Form zeigen. «Meine Inszenierung thematisiert ein sich zunehmend verschärfendes Klima der Angst und der Gewalt in Deutschland», sagte Regisseur Falk Richter der Deutschen Presse-Agentur.

Die Anti-AfD- und Anti-Rechtspopulismus-Collage «Fear» steht ab 8. Januar wieder auf dem Spielplan der Schaubühne. Eine Demo-Organisatorin und eine AfD-Politikerin hatten geltend gemacht, in dem Theaterstück werde ihre Menschenwürde verletzt, indem sie durch das Zeigen ihrer Bilder Zombies gleichgestellt und mit Massenmördern beziehungsweise Neonazis verglichen würden.

Das Landgericht sah in der Inszenierung jedoch keinen Eingriff in die Menschenwürde. Jeder Besucher könne erkennen, dass es sich nur um ein Theaterstück handele. «Es liege auch keine schwere Persönlichkeitsverletzung vor», so das Gericht Mitte Dezember. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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