Jelinek beschreibt in ihrem neuen Werk die Zumutungen von Mode. Foto: Sebastian Hoppe/Düsseldorfer Schauspielhaus
Jelinek beschreibt in ihrem neuen Werk die Zumutungen von Mode. Foto: Sebastian Hoppe/Düsseldorfer Schauspielhaus

Jelinek beschreibt in ihrem neuen Werk die Zumutungen von Mode. Foto: Sebastian Hoppe/Düsseldorfer Schauspielhaus

"Das Licht im Kasten" mit Lou Strenger (l), Judith Bohle, Claudia Hübbecker und Karin Pfammatter. Foto: Sebastian Hoppe / Düsseldorfer Schauspielhaus

dpa, Bild 1 von 2

Jelinek beschreibt in ihrem neuen Werk die Zumutungen von Mode. Foto: Sebastian Hoppe/Düsseldorfer Schauspielhaus

Düsseldorf (dpa) - Mode ist das Thema des neuen Stücks der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. In keine Stadt passt das Thema besser als in die Modestadt Düsseldorf.

Deshalb wird «Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!)» der österreichischen Dramatikerin am Samstag (19.30 Uhr) auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt uraufgeführt.

Auf die Bühne bringt es der gefragte Opern- und Schauspielregisseur Jan Philipp Gloger. Er hat Erfahrung mit den fortlaufenden Endlostexten Jelineks, in denen es weder handelnde Figuren noch Regieanweisungen gibt.

Jelinek (70) gilt zwar als Modefetischistin, doch leichten Themen wie Mode widmet sich die sprachgewaltige Autorin eher selten. Die letzten Stücke der öffentlichkeitsscheuen Skandalautorin waren zumeist tagesaktuell politisch und handelten von islamistischem Terror und den rechten NSU-Morden, von Flüchtlingen, Bankenkrise und Missbrauch.

In ihren gewohnt scharfzüngigen Sprachkaskaden beschreibt Jelinek nun in ihrem neuen Werk die Zumutungen von Mode.

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