Räume des Berliner Schlosses sind wieder hergerichtet.

Ein Ausschnitt von der Tapete von Königin Luise von Preußen.
Ein Ausschnitt von der Tapete von Königin Luise von Preußen.

Ein Ausschnitt von der Tapete von Königin Luise von Preußen.

dpa

Ein Ausschnitt von der Tapete von Königin Luise von Preußen.

Düsseldorf. Die preußische Königin Luise (1776- 1810) gibt 200 Jahre nach ihrem Tod etwas von ihrem Leben preis: Im Berliner Schloss Charlottenburg wird ab 6. März gezeigt, in welchem Ambiente die beliebte Monarchin, deren früher Tod für hysterische Massentrauer sorgte, lebte. Für die Ausstellung wurden auch Räume hergerichtet, die ihr Schwiegervater König Friedrich Wilhelm II. bauen ließ und die Luise nach seinem Tod bewohnte.

Die ursprüngliche Wandbespannung war verloren gegangen. Ein original erhalten gebliebener Stuhlbezug, der das gleiche Muster wie die Tapete hatte, alte Fotos und zwei Stoffbahnen, im Krefelder Textilmuseum gefunden, halfen, das Aussehen der berühmten Tapeten zu rekonstruieren. In der Austellung zu sehen sind außerdem mehr als 350 Gemälde, Skulpturen und historische Dokumente, darunter Meisterwerke von Karl Friedrich Schinkel und Christian Daniel Rauch.

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