Kurzkritik Der erste Eindruck ist manchmal gefährlich: Wenn man "When The World Comes Down" einlegt, schallt "I Wanna" aus dem Lautsprecher. Schnell kommt der Gedanke: Ach, doch wieder nur so eine Poprock-Platte. Das Lied erinnert an ihre erste Single "Swing Swing". Beim zweiten Hinhören wird deutlich: Kein eintöniges Popgedudel. Da wäre das rockige "Real World", das gar nicht so recht zu AAR passen möchte. Das einprägsame Duett "Another Heart Calls" zusammen mit The Pierces. Und ein Song wie "Breakin’", von dem Sänger Tyson Ritter selbst sagt: "Es ist seltsam". Vielleicht liegt es daran, dass die Arbeit am Album für die gesamte Band ungewöhnlich war. AAR waren während der Entstehung immer in Bewegung. Die Lieder entstanden in einer abgelegenen Hütte in Georgia, an der Golfküste von Florida oder einfach im Bus auf der Interstate10 Richtung Osten. Zeit, nun auch den Schritt nach Europa zu wagen.

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