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Hetzparolen in Frakturschrift möchte man höchstens noch im Geschichtsbuch sehen. Man kann dem Londoner Verleger deshalb sicher vorwerfen, ein unappetitliches Thema ins Rampenlicht zu zerren, Kasse zu machen mit Deutschlands düsterstem Kapitel. Viel mehr aber auch nicht. Peter McGee hat mit Hilfe renommierter Akademiker die Nazi-Zeit für ein breites Publikum verständlich aufbereitet. Die mit Bedacht und Ambition zusammengestellte Zeitschriftenreihe zu verteufeln, wird ihr deshalb einfach nicht gerecht. Spätestens 2015, wenn der Urheberschutz für „Mein Kampf“ fällt, erscheint das Hitler-Buch ohnehin als Gesamtwerk.

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