Ein zeitgenössischer Stich des italienischen Politikers und Schriftstellers Niccolò Machiavelli (1469-1527).
Ein zeitgenössischer Stich des italienischen Politikers und Schriftstellers Niccolò Machiavelli (1469-1527).

Ein zeitgenössischer Stich des italienischen Politikers und Schriftstellers Niccolò Machiavelli (1469-1527).

dpa

Ein zeitgenössischer Stich des italienischen Politikers und Schriftstellers Niccolò Machiavelli (1469-1527).

München (dpa) - Von ihm stammen Sätze wie «Der Zweck heiligt die Mittel» oder «Man soll den Menschen entweder schmeicheln oder sie sich unterwerfen». Niccolò Machiavelli (1469-1527) gilt als genialer Philosoph und Staatsmann, aber auch als kalter Zyniker der Macht.

Immer wieder hat er im Laufe der Geschichte Abscheu und Bewunderung hervorgerufen, und bis heute ist er im allgemeinen Bewusstsein präsent. In seiner Biografie «Machiavelli oder Die Kunst der Macht» zeichnet jetzt der Schweizer Historiker Volker Reinhardt ein neues Bild des «Missionars im Spöttergewand». Hinter dem Provokateur und Tabubrecher enthüllt er den großen Idealisten, der an die perfekte Republik und das gute Leben glaubte. In anschaulicher Sprache erzählt Reinhardt das Leben eines Mannes, der sich stets im Schatten großer Politik bewegte, aber selbst auf Macht und Täuschung verzichtete.

Volker Reinhardt: Machiavelli oder Die Kunst der Macht. Eine Biographie. C.H.Beck Verlag, München, 400 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-406-63017-0

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer