Düsseldorf. Bernhard Jaumann ist ein unentdecktes Kleinod. Trotz Glauserpreis 2003 und 2008 blieb er weitgehend unbekannt. Dafür kennt er Italien, und er ist ein präziser Beobachter.

Das beweist sein dritter Krimi, der in dem kleinen italienischen Dorf Montesecco spielt. Medienmacht, Mafia, dickschädlige Dorfbewohner - alle kriegen hier ihr Fett weg. Jaumanns Figuren sind wunderbar schrullig, präzise beobachtet und frei von jedem Klischee.

"Die Augen der Medusa" von Bernhard Jaumann, Aufbau-Verlag, 296 Seiten, 19,95 Euro.

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