Joyce Carol Oates
Die US-amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates (Archivbild) hat den Tod ihres Mannes nur schwer verkraftet. Foto: dpa

Die US-amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates (Archivbild) hat den Tod ihres Mannes nur schwer verkraftet. Foto: dpa

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Die US-amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates (Archivbild) hat den Tod ihres Mannes nur schwer verkraftet. Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates hat zahlreiche preisgekrönte Romane und Erzählungen veröffentlicht, aber bisher noch kein autobiografisches Werk. Nach dem Tod ihres Mannes gibt sie mit «Meine Zeit der Trauer» nun erstmals einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben.

«Anfangs nahm ich diesen großgewachsenen, schlanken, dunkelhaarigen jungen Mann nur flüchtig wahr. Ich wollte ihn nicht offen anstarren», so beschreibt sie ihre erste Begegnung mit Ray Smith im Jahr 1960. Es war der Beginn einer ungewöhnlichen Partnerschaft, die fast 50 Jahre währen sollte. Bis Ray Smith plötzlich mit 77 Jahren an einer Lungenentzündung erkrankt. Anfangs scheint noch alles glimpflich zu verlaufen, dann jedoch kommt eine Keiminfektion hinzu.

Smith stirbt nach wenigen Tagen, ohne dass sich seine Frau von ihm verabschieden kann. Joyce Carol Oates bleibt in einem tiefen Gefühl der Trauer und des Schmerzes zurück. - Ein berührender Bericht über das Ende einer großen Liebe und den Mut zum Weiterleben.

Joyce Carol Oates: Meine Zeit der Trauer, Fischer Verlag, Frankfurt a. Main, 496 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-100-54009-6

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