Leipzig (dpa) - Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die Historiker Ian Kershaw und Timothy Snyder. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

Der Brite Kershaw (68) und der Amerikaner Snyder (42) hätten mit ihren Werken über Totalitarismus und deutsche Historie dazu beigetragen, ein tieferes Verständnis Europas für seine Schreckensgeschichte zu ermöglichen, hieß es am Freitag zur Begründung. Die Auszeichnung wird Kershaw und Snyder am 14. März zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus übergeben.

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 jährlich verliehen. Das Preiskuratorium bilden das Land Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Leipziger Messe.

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