Ulrike Folkerts musste schmerzlich lernen, einen Gang herunterzuschalten - und ist froh darüber. Foto: Patrick Seeger
Ulrike Folkerts musste schmerzlich lernen, einen Gang herunterzuschalten - und ist froh darüber. Foto: Patrick Seeger

Ulrike Folkerts musste schmerzlich lernen, einen Gang herunterzuschalten - und ist froh darüber. Foto: Patrick Seeger

dpa

Ulrike Folkerts musste schmerzlich lernen, einen Gang herunterzuschalten - und ist froh darüber. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Schauspielerin Ulrike Folkerts (50) verdankt einen gehörigen Teil ihres Lebensglücks einem Kreuzbandriss. «Es war eine Vollbremsung, eine Zwangsmaßnahme. Im Nachhinein würde ich sagen, es war leider notwendig, um mich aus nicht enden wollenden Schleifen rauszuholen», sagte die 50-Jährige dem «Zeitmagazin». Als der Kreuzbandriss kam, sei sie vier Monate lang «ausgeknockt» gewesen. «Der Vorteil war, dass ich nicht drehen konnte und so die Frau meines Lebens kennengelernt habe, deswegen bin ich dem Kreuzband sehr dankbar.» Diese persönlichen Veränderungen hätten sich auch auf ihre «Tatort»-Figur, die Ludwigshafener Kommissarin Lena Odenthal, ausgewirkt. «Lena hat davon profitiert, ohne dass ich die Figur Lena Odenthal in ihrer Power, Kampfeslust und Frechheit verändern wollte. Ich habe das Talent entwickelt, diplomatischer mit Situationen umzugehen, nicht immer mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Lena muss das nicht eins zu eins übernehmen, sie darf ruhig krasser sein.» Sie persönlich sei «sicher weicher und ruhiger geworden».

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