Thomas Hayo
Jury-Mitglied Thomas Hayo setzt sich für Live-Shows ein. Foto: Uwe Anspach

Jury-Mitglied Thomas Hayo setzt sich für Live-Shows ein. Foto: Uwe Anspach

dpa

Jury-Mitglied Thomas Hayo setzt sich für Live-Shows ein. Foto: Uwe Anspach

Berlin (dpa) - «Topmodel»-Juror Thomas Hayo fordert nach dem Finalshow-Abbruch, dass das Fernsehen an Live-Shows festhalten müsse.

«Man kann nur hoffen, dass es da keine Nachahmer gibt», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, nachdem die «Germany's next Topmodel»-Finalshow am Donnerstag in Mannheim wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden war. «Ich glaube, das sind wirklich Einzelne und die können das nicht für die große Masse versauen.» Der Werbeexperte Hayo (46) sitzt neben Chefin Heidi Klum (41) und dem Designer Wolfgang Joop (70) in der Jury der ProSieben-Show.

Hayo warnte: «Was nicht passieren darf, ist, dass man keine Live-Shows mehr macht und sich von Einzelpersonen oder Randgruppen diktieren lässt, wie man sein Leben lebt oder Entertainment macht.» Natürlich werde das Auswirkungen auf Live-Shows haben, aber er hoffe, dass die Auswirkungen solche sind, «die sich wirklich darauf konzentrieren, dass eben die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden». Hayo sagte außerdem: «Live-Shows sind ein Teil unserer Kultur, die Leute haben da große Freude dran, und die müssen wir uns erhalten.»

Nachdem die Show in einer großen Arena abgebrochen wurde, soll das diesjährige «GNTM»-Finale nun in kleinerem Rahmen aufgezeichnet werden. Der neue Sendetermin ist der 28. Mai.

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