Spuren des Bösen
Kommissar Richard Brock (Heino Ferch) in seinem Stammcafé. Foto: ZDF/Georg Bodenstein

Kommissar Richard Brock (Heino Ferch) in seinem Stammcafé. Foto: ZDF/Georg Bodenstein

dpa

Kommissar Richard Brock (Heino Ferch) in seinem Stammcafé. Foto: ZDF/Georg Bodenstein

München (dpa) - Macht und Korruption - ein Stoff, aus dem viele Filme gemacht sind. Nun greift auch der ZDF-Streifen «Spuren des Bösen» das Thema auf. Heino Ferch spielt einen Verhörspezialisten der Wiener Polizei, der wegen eines Mordes ermitteln soll.

Das Opfer ist Angestellte eines Baukonzerns, bei dem Schmiergelder zum Tagesgeschäft gehörten. Ermittler Richard Brock untersucht den Fall und hegt bald den Verdacht, dass die getötete Frau einfach zu viel über die krummen Geschäfte wusste. Das ZDF zeigt den Krimi von Regisseur Andreas Prochaska am Dienstag (10. Januar) um 20.15 Uhr. Ein zweiter Teil ist bereits in Planung.

Die Geschichte ist spannend, wenn auch nicht sehr überraschend. Sehenswert ist allerdings Ferch als eigenbrötlerischer Kriminologe mit einem Hang zur Schwermut. Nach außen robust, im Inneren aber äußerst empfindsam leidet noch immer unter dem Selbstmord seiner Frau. Ein interessanter Kommissar, von dessen unaufdringlicher und überlegter Art man gerne mehr sehen würde.

Seine Kollegin Verena Angerer (Nina Proll) stößt er mit seinen Eigenheiten jedoch erstmal ziemlich vor den Kopf. Zeit für Befindlichkeiten bleibt aber nicht. Brocks Chef (Erwin Steinhauer) macht Druck und die Ermittlungen spitzen sich dramatisch zu. Die Schwester der Toten, die den Täter direkt nach dem Mord kurz gesehen hat, schwebt in großer Gefahr. Zudem kennt Brock den Chef des Baukonzerns (Stefan Kurt) noch aus der Schule. Doch trotz aller Dramatik - der große Durchbruch bei den Ermittlungen bleibt aus. Irgendwo scheint es eine undichte Stelle zu geben.

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