Da lachen sie noch: Freitag Abend sind die (hier fünf von elf) Kandidaten ins Dschungelcamp gezogen. Frank Rumpenhorst
Da lachen sie noch: Freitag Abend sind die (hier fünf von elf) Kandidaten ins Dschungelcamp gezogen. Frank Rumpenhorst

Da lachen sie noch: Freitag Abend sind die (hier fünf von elf) Kandidaten ins Dschungelcamp gezogen. Frank Rumpenhorst

dpa

Da lachen sie noch: Freitag Abend sind die (hier fünf von elf) Kandidaten ins Dschungelcamp gezogen. Frank Rumpenhorst

Berlin (dpa) - Prima Start fürs Dschungelcamp 2012: Der Auftakt der RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» hat am Freitagabend 6,88 Millionen Zuschauer (ab 3 Jahren) vor die Fernseher gelockt.

Das entsprach einem Marktanteil von 24,7 Prozent. Im vergangenen Jahr sahen die erste Sendung der Urwald-Lästershow gut 7,3 Millionen Menschen (etwa 28 Prozent). Im Durchschnitt aller Ausgaben verfolgten die Staffel im Januar 2011 sogar 7,62 Millionen Zuschauer.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam RTL diesmal auf 4,29 Millionen Zuschauer und einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 36,1 (der durchschnittliche Marktanteil bei Leuten zwischen 14 und 49 liegt für RTL bei knapp 17 Prozent in diesem Monat). Das Publikum liebt das bizarre TV-Spiel: Bis zum Finale am 28. Januar ist jetzt täglich Dschungel-Alarm bei RTL - und damit auch in vielen anderen Medien und im Internet.

Bereits zum Start konnten die Fans des B-Promi-Spektakels eine der ebenso beliebten wie abstoßenden Ekelprüfungen genießen. Das Nacktmodell Micaela Schäfer (32), gescheiterte «Topmodel»-Kandidatin, war von den Zuschauern der RTL-Sendung «Punkt 12» als erste für eine Prüfung ausgewählt. Sie und ihr Kompagnon Rocco Stark (25), dessen Promistatus vor allem auf seiner Herkunft als unehelicher Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht beruht, trotzten dabei genre-gerecht unzähligen Spinnen, Mehlwürmern, Kakerlaken und sonstigem Getier, holten die volle Punktzahl und sicherten so dem Team ein festliches Abendessen.

In diesem Jahr sitzen unter der fies-zynischen Aufsicht der Moderatoren Sonja Zietlow (43) und Dirk Bach (50) neben dem Model Schäfer und dem Schauspieler Stark folgende Kandidaten im Dschungelcamp: der Ex-Bundesliga-Torschützenkönig Ailton (38), die früheren Castingshow-Kandidaten Daniel Lopes (35), Martin Kesici (38) und Kim Debowski alias Kim Gloss (19), «Momo»-Darstellerin Radost Bokel (36), TV-Moderatorin Ramona Leiß (54), Magier Vincent Raven (45), Ex-Tic-Tac-Toe-Musikerin Marlene «Jazzy» Tackenberg (36) und die Dänin Brigitte Nielsen (48), weltbekanntes Model und unter anderem Ex-Frau von Hollywood-Star Sylvester Stallone.

Diese elf mehr oder minder prominenten Mitspieler werden von den Zuschauern im Laufe der Show zu den meist ekelerregenden Dschungelprüfungen auserkoren. Nach einer Woche werden die Kandidaten so lange abgewählt, bis der Sieger feststeht - der «Dschungelkönig». Diesen Titel trugen in den bislang fünf Staffeln der RTL-Reihe der Schlagersänger Costa Cordalis (erste Staffel im Jahr 2004), Comedy-Star Désirée Nick (auch 2004), der Ex-Bro'Sis-Sänger Ross Antony (2008), die Schauspielerin Ingrid van Bergen (2009) und der Schauspieler und Moderator Peer Kusmagk (2011).

Vor dem Dschungelcamp hatte bereits Günther Jauch mit seinem Quiz-Dauerbrenner «Wer wird Millionär?» für ordentlichen Zuschauerzulauf bei RTL gesorgt: 2,24 Millionen der 14- bis 49jährigen Zuschauer (18,8 Prozent) schalteten ihn ab 20.15 Uhr ein. Die Sat.1-Castingshow «The Voice of Germany» kam auf 2,37 Millionen Zuschauer (18,8 Prozent) - in der jüngeren Zielgruppe lag der Marktanteil bei 10,5 Prozent. Die ARD kam im Hauptabendprogramm mit dem Film «Das Traumhotel - Brasilien» weit abgeschlagen auf 0,67 Millionen Zuschauer (5,4 Prozent) und das ZDf mit der Krimiserie «Der Staatsanwalt» auf 0,86 Millionen (7,2 Prozent).

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