Nicht alles koscher - Viele Einflüsse prägen Israels Küche
Symbolbild.

Symbolbild.

Doreen Mildner

Symbolbild.

Kfar Vitkin/Israel. So bringt man verfeindete Gruppen an einen Tisch. Ein Restaurant in der Kleinstadt Kfar Vitkin, nahe der Küstenstadt Netanya, bietet 50% Rabatt, wenn Israelis und Araber zusammen an einem Tisch das Kichererbsenmus Hummus essen.

Der Besitzer der Hummus Bar, Kobi Tzafrir, schrieb auf der Facebookseite des Restaurants: "Angst vor Arabern? Angst vor Juden? Bei uns gibt es keine Araber, aber  auch keine Juden. Bei uns gibt es Menschen. Und wir haben fantastisches arabisches Hummus! Und großartigen jüdischen Falafel! Wir gewähren 50% Rabatt, wenn Araber und Juden zusammen am Tisch sitzen." Der Post ist inzwischen 2000 mal geteilt worden. Tzafrir reagierte damit auf die anhaltenden Terror-Attacken in Israel.

Tzafrir sagte am Montag der Zeitung "The Times of Israel", dass seine Aktion, die er am 13. Oktober gestartet hatte, ein Erfolg sei. Seit diesem Post habe er schon einige Tische bedient, an denen Araber und Juden zusammensaßen. Es gebe auch welche, die den Rabatt nicht annehmen, sondern das Geld der Aktion zugute kommen lassen wollen, berichtete Tzafrir der Zeitung. Tzafrir überlege inzwischen, ob er die Aktion nicht sogar unbegrenzt weiterführen wolle, denn "das Einzige, was Menschen zusammenbringen kann, ist Hummus."

Seit Beginn der Terrorattacken Anfang Oktober in Israel sind mindestens 50 Palästinenser sowie ein arabischer und acht jüdische Israelis getötet worden. red

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer