Auf der Party nach der 25. Verleihung des deutschen Musikpreises Echo waren viele Gäste zugegen. Die Veranstaltung selbst lockte relativ wenige Zuschauer vor die Fernsehschirme. Foto: Jens Kalaene/dpa
Auf der Party nach der 25. Verleihung des deutschen Musikpreises Echo waren viele Gäste zugegen. Die Veranstaltung selbst lockte relativ wenige Zuschauer vor die Fernsehschirme. Foto: Jens Kalaene/dpa

Auf der Party nach der 25. Verleihung des deutschen Musikpreises Echo waren viele Gäste zugegen. Die Veranstaltung selbst lockte relativ wenige Zuschauer vor die Fernsehschirme. Foto: Jens Kalaene/dpa

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Auf der Party nach der 25. Verleihung des deutschen Musikpreises Echo waren viele Gäste zugegen. Die Veranstaltung selbst lockte relativ wenige Zuschauer vor die Fernsehschirme. Foto: Jens Kalaene/dpa

Berlin (dpa) - Der Musikpreis Echo erreicht große Teile des Fernsehpublikums einfach nicht mehr. Lediglich 1,28 Millionen Zuschauer verfolgten am Freitagabend ab 20.15 Uhr die am Vortag aufgezeichnete Show erstmals beim Privatsender Vox.

Der Marktanteil der knapp drei Stunden langen Sendung betrug 4,5 Prozent und lag damit unter dem derzeitigen Vox-Durchschnittswert von 5,2 Prozent. Bereits in den vergangenen Jahren litt die Veranstaltung an Zuschauerschwund. Nach einem Zwischenhoch mit 4,20 Millionen Zuschauern vor drei Jahren bildete sich die Quote auf 3,41 Millionen (2015) sowie 3,38 Millionen Zuschauer (2016) zurück. Damals wurde das Spektakel noch im Ersten übertragen und jedes Mal live.

Parallel brachten es am Samstagabend das ZDF, die ARD und RTL auf bessere Werte. Im Zweiten sahen 5,28 Millionen Menschen (17,3 Prozent) ab etwa 20.30 Uhr die Krimiserie «Der Alte», 4,35 Millionen (14,8 Prozent) im Anschluss die Serie «Letzte Spur Berlin» und immerhin noch 4,06 Millionen ab 22.50 Uhr Oliver Welkes «heute-show».

Im Ersten verbuchte die «Tagesschau» um 20 Uhr zunächst 4,78 Millionen Zuschauer (17,4 Prozent), der «Brennpunkt» zum Thema «Stockholm und Syrien» 4,59 Millionen (15,6 Prozent) und der anschließende Film «Eltern allein zu Haus: Frau Busche» mit Anna Schudt und Oliver Mommsen 3,72 Millionen (12,3 Prozent).

Die RTL-Tanzshow «Let's Dance» interessierte bei ihrer dritten Ausgabe bis Mitternacht 3,63 Millionen Menschen (14,3 Prozent) - die ehemalige Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma (40) musste nach dem Votum des TV-Publikums die Sendung verlassen. Die Sat.1-Shows «Paul Panzers Comedy Spieleabend» und Hugo Egon Balders «Genial daneben» hatten 1,46 Millionen (4,9 Prozent) sowie 2,02 Millionen Zuschauer (6,7 Prozent).

Auf den «Batman»-Film «The Dark Knight» mit Heath Ledger bei ProSieben entfielen 1,40 Millionen Zuschauer (4,9 Prozent), auf den RTL-II-Actionfilm «The Fast and the Furious - Tokyo Drift» 1,14 Millionen (3,8 Prozent), auf den ZDFneo-Krimi «Inspector Banks» 0,88 Millionen (2,9 Prozent) und auf die Kabel-eins-Krimiserie «Detective Laura Diamond» 0,70 Millionen (2,4 Prozent).

Im Durchschnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen TV-Sendern mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent vorne. Es folgt das Erste mit 11,5 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,7 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,9 Prozent), Vox (5,2 Prozent), ProSieben (4,6 Prozent), Kabel eins (3,4 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,7 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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