Baden-Baden (dpa) - Noch nie haben die Menschen in Deutschland so viel fern geschaut wie 2011: Im Schnitt verbrachten sie täglich 225 Minuten vor dem TV-Gerät. Das hat die Marktforschungsfirma Media Control in Baden-Baden herausgefunden.

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Sehdauer um zwei Minuten gestiegen. Spitzenreiter im Rekordjahr ist Sachsen-Anhalt: 272 Minuten schauten die Menschen dort täglich auf den TV-Schirm. Nicht mal die 200er-Marke knackten dagegen die Bayern: Sie widmeten sich am Tag durchschnittlich 199 Minuten dem Fernseher - und damit bundesweit am wenigsten.

Besonders beliebt ist das TV-Gerät der Untersuchung zufolge bei den Deutschen, die älter sind als 65 Jahre. Ihre tägliche Sehdauer blieb mit 306 Minuten konstant hoch.

2001 lag die tägliche Fernsehzeit der Menschen im Bundesgebiet noch bei 192 Minuten. Bis 2006 stieg sie konstant auf 212 und ging bis 2008 wieder etwas zurück. Seitdem nimmt die tägliche Sehdauer laut Media Control immer mehr zu.

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