Kim Kardashian und Richard Lugner
Kein Tänzchen: Kim Kardashian und Richard Lugner. Foto: Helmut Fohringer

Kein Tänzchen: Kim Kardashian und Richard Lugner. Foto: Helmut Fohringer

Kim Kardashian hat ihre Mutter mitgebracht. Foto: Helmut Fohringer

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Kein Tänzchen: Kim Kardashian und Richard Lugner. Foto: Helmut Fohringer

Wien (dpa) - Wenige Stunden vor dem Wiener Opernball ist die Stimmung zwischen Unternehmer Richard Lugner (81) und seinem Stargast Kim Kardashian (33) fast auf dem Nullpunkt gewesen.

«Die Kim nervt mich, in dem sie die Programme nicht einhält», sagte Lugner am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Damit nicht genug, am frühen Abend teilte Lugner in Wien mit, dass sein zweiter Stargast, «Miss World 2011», Ivian Sarcos, nicht kommen werde.

Kardashian, das sogenannte It-Girl aus den USA, hatte ihren Gastgeber am Abend zuvor versetzt und war lieber mit Mutter Kris Jenner in ein bekanntes Schnitzel-Restaurant gegangen. Und eine weitere Enttäuschung hatte sie auf der gemeinsamen Pressekonferenz bereit: Sie werde wohl nicht - wie im Ablaufplan Lugners für 23.45 Uhr angekündigt - mit ihrem Gastgeber tanzen. Dafür sei ihre Mutter zuständig, ließ die 33-Jährige wissen. «Ich schaue beim Tanzen lieber zu.»

Am Abend stand in Wien der 58. Opernball an. Mehr als 5000 Gäste wurden zu dem gesellschaftlichen Glanzpunkt erwartet. Auf der Gästeliste war auch der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan als Gast des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer.

Kurz vor dem Opernball kamen Hunderte Kardashian-Fans kurz auf ihre Kosten, die in Lugners Einkaufszentrum auf das US-Starlet warteten. Umringt von zahlreichen Leibwächtern gab Kardashian einige Minuten im langen weißen Kleid Autogramme. Zuvor hatte sie schon ein «Geheimnis» ihrer Schönheit gelüftet. «Ich liebe Laser-Behandlungen.» Damit hatte die junge Mutter - Tochter North ist gut acht Monate alt - sich zuletzt auch Schwangerschaftsstreifen behandeln lassen.

Ihr 81-jähriger Gastgeber hatte sich vom Schönheits-Tuning anstecken lassen und sein Gesicht vor wenigen Tagen mit 15 Botox-Spritzen geglättet. «Was sie kann, kann ich auch», meinte er. Auf seinen zweiten Stargast, «Miss World 2011», Ivian Sarcos, muss Lugner verzichten. Die Schöne habe in Paris ihr Flugzeug verpasst, teilte Lugner mit. Die spontane Idee, die Fast-Dschungel-Königin Larissa Marolt mitzunehmen, sei an deren Drehtermin für ein Prominenten-Dinner gescheitert.

Kardashian war als Meisterin der Selbstinszenierung mit eigenem Kamera-Team sowie weiteren dienstbaren Geistern angereist. Die 33-Jährige fand schließlich doch noch einige freundliche Worte für Lugner, der sie gegen einen Honorar von unbekannter Höhe gebucht hatte. «Ich fühle mich sehr geehrt, zu diesem außergewöhnlichen Event
eingeladen zu sein», sagte Kardashian, die sich im Vorfeld mit
Fotos informiert hatte. «Ich bin so aufgeregt.» Lugner sei liebenswürdig und ein guter Gastgeber, erklärte sie.

Für den Ball wollte sich Kardashian in eine hellpink-schwarze Robe
werfen. «Das ist eine Farbe, die ich schon lange nicht mehr getragen
habe.»

Der Opernball gilt als Höhepunkt der Wiener Ballsaison mit ihren nicht weniger als 450 meist prunkvollen Tanzfesten. Er ist traditionell die Bühne für 144 junge Paare, die ihr gesellschaftliches Debüt auf dem Parkett geben. Die Logen kosten bis zu 18 500 Euro.

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