Kalte Hände im Winter
Wirksam gegen kalte Hände - aber bei der Begrüßung tabu. Es gilt: Handschuhe runter beim Händeschütteln! Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Wirksam gegen kalte Hände - aber bei der Begrüßung tabu. Es gilt: Handschuhe runter beim Händeschütteln! Foto: Karl-Josef Hildenbrand

dpa

Wirksam gegen kalte Hände - aber bei der Begrüßung tabu. Es gilt: Handschuhe runter beim Händeschütteln! Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Hamburg (dpa/tmn) - Handschuhe schützen vor Kälte. Aber beim Händeschütteln wirken sie schnell etwas irritierend. Beim Begrüßen von Geschäftspartnern sind sie deshalb tabu. Eine Ausnahme ist extreme Kälte.

Zur Begrüßung die Hand reichen und den Handschuh anbehalten? Das geht gar nicht. Selbst bei Kälte schreibt die Etikette vor, den Handschuh auszuziehen, zumindest den der rechten Hand, die man dem Gegenüber entgegenstreckt. Alles andere wäre ein Fauxpas, erläutern die Experten vom Netzwerk Etikette Trainer International. Den Handschuh zumindest kurz auszuziehen, gilt dagegen als Zeichen der Höflichkeit und Wertschätzung. Bei beruflichen Kontakten sollte das auf keinen Fall ignoriert werden.

Zwei Ausnahmen sind gestattet: Bei extremer Kälte muss es nicht sein, die Hand dem Frost auszusetzen - und das Gleiche schließlich auch von seinem Gegenüber zu verlangen. Um sicherzugehen, empfehlen die Etikette-Experten, sich kurz darüber zu verständigen. Etwa so: «Bei diesen Temperaturen sollten wir die Handschuhe vielleicht besser anbehalten, oder?»

Die zweite Ausnahme: Bei eleganten, langen Abendhandschuhen wie in der winterlichen Ballsaison gilt das Anbehalten zur Begrüßung nicht als grober Schnitzer. Ansonsten aber gilt die Regel: Handschuh zur Begrüßung aus. Schließlich sei es auch viel angenehmer, eine warme Hand zu schütteln, als nur einen Leder- oder Wollhandschuh.

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