«Tape-Art»-Werk
Ein Frauengesicht aus Klebestreifen, Papier und Plastik: «Tape-Art» gibt es schon länger. Im Jahr 2009 empfing dieses Werk die Besucher des Festivals «Urban Affairs extended» in Berlin.

Ein Frauengesicht aus Klebestreifen, Papier und Plastik: «Tape-Art» gibt es schon länger. Im Jahr 2009 empfing dieses Werk die Besucher des Festivals «Urban Affairs extended» in Berlin.

dpa

Ein Frauengesicht aus Klebestreifen, Papier und Plastik: «Tape-Art» gibt es schon länger. Im Jahr 2009 empfing dieses Werk die Besucher des Festivals «Urban Affairs extended» in Berlin.

Berlin (dpa) - Statt zur Spraydose greifen Straßenkünstler in Berlin neuerdings zu buntem Klebeband. Ob auf Stromkästen, Wänden oder Straßen: Wo früher Graffiti prangten, haftet Tape Art - geklebte Kunst.

Ein meterhohes Klebebild, ein Frauenporträt aus hunderten Streifen Klebeband, schuf etwa ein Straßenkünstler im einstigen Arbeiterbezirk Wedding. Die Szene ist noch nicht ganz überzeugt: «Einerseits begrüße ich die Kreativität und neue Ausdrucksmöglichkeiten», lautet ein Kommentar im Internetportal Utopia. «Andererseits handelt es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Kunstform, die enorme Müllberge produziert.» Im Gegensatz zu Graffiti lässt sich das Klebeband immerhin leicht entfernen.

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