Fausto Sarli
Fausto Sarli mit Top-Model Maria Carla Boscono.

Fausto Sarli mit Top-Model Maria Carla Boscono.

Scharf geschnitten.

Nur ein Hauch...

Kreationen von Sarli auf der Modewoche in Rom (2008).

Top-Model Bianca Balti zeigt Hochzeitsmode von Fausto Sarli.

Fausto Sarli kleidete Filmdiven und Königinnen ein.

dpa, Bild 1 von 6

Fausto Sarli mit Top-Model Maria Carla Boscono.

Rom (dpa) - Der römische Modeschöpfer Fausto Sarli ist tot. Der gebürtige Neapolitaner, auch «Bildhauer der Haute Couture» genannt, starb am Donnerstag im Alter von 83 Jahren in der italienischen Hauptstadt im Kreis seiner Familie und Freunde, teilten seine Mitarbeiter mit.

In dem vergangenen halben Jahrhundert war der eher scheue und zurückhaltende Sarli einer der kreativsten und international erfolgreichsten Modedesigner Italiens mit Ateliers in mehreren Metropolen des Landes.

Internationale Filmstars von Liz Taylor bis Monica Bellucci ließen sich ebenso gern von Sarli etwas entwerfen wie die Kessler-Zwillinge, die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy oder Prominente des internationalen Jet-Set. Dabei hatte der am 9. Mai 1927 geborene Süditaliener erst ein Managerstudium an den Nagel hängen müssen, um sich seiner Passion, der Mode, zuwenden zu können. 1956 stellte er in Florenz seine ersten 30 Kreationen vor, 1958 eröffnete der Modezar ein erstes Atelier in Neapel. Es folgte das zweite in der römischen Via Veneto.

Die Damenwelt aus Politik, Aristokratie und Gesellschaft schätzte an Fausto Sarlis Schneiderkunst vor allem den perfekten Schnitt, den eleganten Stil und die modischen Akzente, die er dabei setzte - mal ethnisch ausgerichtet, mal an der Kunst orientiert. Der weltweit gefragte Sarli sah seine Kreationen auch von New York bis Venedig in Museen vorgestellt.

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