Bücher, Bücher, Bücher. Foto: Hendrik Schmidt
Bücher, Bücher, Bücher. Foto: Hendrik Schmidt

Bücher, Bücher, Bücher. Foto: Hendrik Schmidt

dpa

Bücher, Bücher, Bücher. Foto: Hendrik Schmidt

Berlin (dpa) - Die Ice Bucket Challenge ist durch, es lebe die Book Challenge. Ein neuer Kettenbrief ist im Internet unterwegs.

Seit Tagen geben Menschen bei Facebook ihre zehn wichtigsten Bücher bekannt, also die Werke der Literatur, die sie am meisten beeindruckt oder beeinflusst haben, und fordern danach Freunde auf, ebenfalls eine solche Liste zu veröffentlichen. Ein Intellektuellen-Spaß, im Gegensatz zur körperlichen Herausforderung, sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu schütten.

Jedoch können sich viele auch nicht des Eindrucks erwehren, dass das Ganze auch viel mit Angeberei zu tun hat: «Um im längst mit Büchern überfluteten Livestream aufzufallen, muss man also immer ungewöhnlichere Klassiker aus dem Regal ziehen, das man im Kopf mit sich herumträgt», schrieb «Die Welt».

Es sei nicht verwerflich, mit Gelesenem anzugeben. «Das Verbergen dieser Absicht durch geschickte Auswahl ist die eigentliche Herausforderung der «Book Challenge».»

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