Halterlose Strümpfe
Spitzenabschluss: Halterlose Strümpfe werden im Winter 2011/12 geschnürt oder mit einem Spitzenband getragen.

Spitzenabschluss: Halterlose Strümpfe werden im Winter 2011/12 geschnürt oder mit einem Spitzenband getragen.

Farbkontrast: Beim Label «Lejaby» blitzte auch mal unschuldiges Weiß auf. Aber eins haben beide Labels gemeinsam: die Vorliebe für transparente Stoffe.

Schwarz wie die Sünde: Bei der Schau war diese Farbe oft zu sehen, unter anderem diese Kreation vom Label «Empreinte».

Heiße Teile für kalte Tage: Models haben bei der Modenschau auf der Wäschemesse «5 Elements» die Trends für den kommenden Winter vorgestellt.

dpa, Bild 1 von 4

Spitzenabschluss: Halterlose Strümpfe werden im Winter 2011/12 geschnürt oder mit einem Spitzenband getragen.

Berlin (dpa) - Berlin läuft sich für die Modewoche warm. Eingeheizt wurde mit einer Dessous- und Unterwäsche-Schau. Danach zeigen Designer auf der Bread & Butter sowie der Fashion Week ihre neuesten Kreationen.

Am Mittwoch (19. Januar) beginnen die großen Messen Bread & Butter auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof und die Premium am Gleisdreieck. Außerdem startet die Fashion Week auf dem Bebelplatz an der Prachtstraße Unter den Linden, bei der bis zum Wochenende rund 40 Laufstegschauen und Präsentationen zu den Trends für Winter 2011/2012 auf dem Programm stehen. Mit dabei sind Rena Lange, Guess Jeans, Escada Sport und Hugo Boss. Das für seine Roben bekannte Label Unrath & Strano will sein Comeback feiern.

Als Vorgeschmack zeigte die Dessous- und Unterwäschen-Messe 5 Elements, was man unterhalb des Lagen-Looks trägt. Am Dienstagabend lud die auf junge Mode spezialisierte Bread & Butter zur Eröffnungsparty mit Konzert, Boxkampf und Burlesque-Show in ein Zelt ein. Bei der Premium werden 1000 Kollektionen aus dem edleren Segment präsentiert; der Bereich für Herrenmode ist bereits geöffnet. Die Messe ist wie die Bread & Butter ausgebucht.

In der Stadt werden rund 200 000 Besucher erwartet, die meisten Veranstaltungen richten sich an ein Fachpublikum. Berlin kann zwar nicht mit den großen Laufstegmetropolen wie Paris und Mailand mithalten, gilt aber als jung und hip. Ein Trend sind «Pop-up»-Läden, die nur für begrenzte Zeit öffnen.

Einige Einladungen führen in die Torstraße in Berlin-Mitte, wo vergangenes Jahr der Soho House Club öffnete. Der Bebelplatz dürfte zum letzten Mal Schauplatz der Fashion Week sein, weil es Beschwerden wegen des Denkmals gab, das dort an die Bücherverbrennung in der NS-Zeit erinnert. Wo das Zelt künftig stehen wird, ist noch offen.

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