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Rund 1200 Aussteller aus 41 Ländern zeigen in Düsseldorf die Schuhtrends für den nächsten Sommer. (Bild: dpa)

Rund 1200 Aussteller aus 41 Ländern zeigen in Düsseldorf die Schuhtrends für den nächsten Sommer. (Bild: dpa)

Helle Töne wie weiß, beige, braun oder grau sind stark im Kommen. (Bild: dpa)

Ebenfalls angesagt: Schuhe in allen Blau-Schattierungen sowie dezente Flecht- und Lochmuster. (Bild: dpa)

Anschmiegsamkeit ist Trumpf: Beim Material sind weiche Leder oder Velours gefragt. (Bild: dpa)

An den Herrenfüßen wird es etwas eleganter - Sneakers befinden sich auf dem Rückzug. (Bild: dpa)

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Rund 1200 Aussteller aus 41 Ländern zeigen in Düsseldorf die Schuhtrends für den nächsten Sommer. (Bild: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Der Trend am Fuß geht zur Natürlichkeit. Helle Farben, zurückhaltende Dekoration und anschmiegsame Leder sind Trumpf. Die neue Schuhmode ist eher unauffällig, aber nicht langweilig.

Neutrale Farbtöne, wenig Schnickschnack, weiche Materialien: Entspannung und Bequemlichkeit sind die Schlagworte bei der Schuhmode für den nächsten Sommer. Clogs, Espandrilles und ultraflache Sandalen wirken lässig. Und wenn schon Absätze, dann bitte so breit, dass die Trägerinnen festen Stand darauf haben. Bei den dreitägigen Schuhmessen GDS und Global Shoes in Düsseldorf (10. bis 12. September) zeigen rund 1200 Aussteller aus 41 Ländern die neuen Trends für Frühjahr/Sommer 2011.

«Es ist eine gewisse Entschleunigung sichtbar», sagt die Modeexpertin des Deutschen Schuhinstituts, Claudia Schulz. Der Trend am Fuß gehe zur Natürlichkeit. Ausgedrückt wird dies unter anderem durch zurückhaltende helle Töne wie weiß, beige, braun oder grau. Stark im Kommen sei Blau in allen Schattierungen - eine Farbe, der eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird.

Römersandalen, die in diesem Sommer bei den Damen so «in» waren, werden im nächsten Jahr in abgewandelter Form angeboten: Mit weniger Riemchen und teilweise mit geschlossener Ferse. Sandaletten mit knöchelhoher Bindung und hohem Schaft passen gut zu Kleidern oder kürzeren Hosen, weil sie optisch das Bein verlängern. Ballerinas bleiben angesagt. Als etwas geschäftsmäßigere Variante kommen flache, schmale Schnürschuhe mit dünnem Boden hinzu - von Fachleuten «Jazz-Schnürer» genannt, weil sie an die 1940er Jahre erinnern sollen.

Bei den Herren spielt der «Vintage-Look» weiterhin eine große Rolle: Ausgewaschene Leder und Farben, die den Schuhen ein «gebrauchtes» Aussehen verleihen. Sneakers sind etwas auf dem Rückzug - dafür treten Mokassins und Bootsschuhe zunehmend in den Vordergrund. Hier werden gerne kleine «Hingucker» eingebaut - etwa bunte Schnürsenkel oder farbige Ösen.

Beim Material sind weiche Leder wie Nubuk oder Velours gefragt. Statt opulenter Nieten oder Steine zieren dezente Flecht- oder Lochmuster die neuen Sommerschuhe. Auch angesichts gestiegener Lederpreise würden textile Materialien wie Leinen, Canvas und Jeansstoff immer wichtiger, sagt Schulz. Das dürfte auch Tierschützern entgegenkommen: Die Organisation PETA hat anlässlich der GDS auf «Tierquälerei in der Lederbranche» hingewiesen und dazu aufgerufen, Schuhe aus alternativen Materialien zu kaufen.

Webseite zur Schuhmesse GDS

Webseite zur Schuhmesse Global Shoes

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