Den Schleier lüften
Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

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Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Berlin (dpa/tmn) - Die ganz große Prinzessinnenrobe mögen viele Bräute heute nicht mehr tragen. Doch wenn es um die Kopfbedeckung geht, wollen es dann doch einige etwas traditioneller und pompöser: Der Schleier erlebt ein Comeback.

Egal, wie modern oder abgeklärt ein Paar ist: Wer zum Altar schreitet, will den besonderen Moment doch oft romantisch und traditionell feiern. Und dazu gehören nicht nur Blumenmädchen und der besiegelnde Kuss, sondern vor allem das wunderschöne Outfit. Das fällt zwar grundsätzlich immer schlichter aus, doch die Kopfbedeckung für die Frau darf in diesem Jahr etwas verspielter sein: Der Schleier feiert ein Revival.

Kombi aus Schleier und Diadem von Achberger
Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

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Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Dieses Accessoire darf auf einer Hochzeit nur die Braut tragen, sagt der Berliner Hochzeitsplaner Frank Matthée, der im Fernsehen mit dem Künstlernamen Froonck auftritt. Besonders macht den Schleier außerdem seine Symbolkraft, denn beim Lüften sieht der Bräutigam seine Partnerin erstmals als Ehefrau an seiner Seite. «Es ist einfach ein schönes Ritual und der wohl magischste Moment einer Hochzeit, wenn der Bräutigam den Schleier seiner Braut lüftet», sagt Froonck.

«Viele Bräute müssen sich erst mit dem Thema Schleier ein wenig anfreunden - und sind dann ganz begeistert», beobachtet Iris Kleine-Möllhoff von der Hochzeitsmesse Essen immer wieder. Unterstützt wird das von der Vielfalt an Kreationen und Stilrichtungen, die die Hersteller derzeit bieten. «Es gibt unzählige Ausführungen, und man findet verschiedenste Längen und Materialien sowie Dekorationen von Strass und Perlen, über Spitzen bis hin zu Satineinfassungen», berichtet Marcella Hilpert, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift «Hochzeitsplaner».

Fascinator von Achberger
Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

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Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Bedeckt der Schleier nur das halbe Gesicht, passt er laut Froonck gut zu einem schlichteren Kostüm für das Standesamt. Wer es etwas pompöser mag, liegt mit einem langen und voluminösen Mantilla-Schleier im Trend - fast alle Hersteller haben den im Programm. Er ist oft aus feiner Spitze und Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand.

«Allerdings ist dieser wie jeder andere lange Schleier für Partys draußen oder auch beim Essen etwas unpraktisch», sagt Froonck. Er sollte daher entweder hochgesteckt werden. Oder das Accessoire hat eine kürzere und eine längere Lage - letztere wird später abgenommen. Oder die Braut legt den Schleier nach der Trauung ganz ab.

Mantilla-Schleier von Emmerling
Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

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Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Frisur und der weitere Kopfschmuck müssen auf den Schleier abgestimmt sein. Denn wer ihn abnimmt, muss umgestylt werden - schnell und unkompliziert. Marcello Hilpert rät, Haarreifen, Kämmchen, Clips oder ein kleines Diadem parat zu haben.

Eine tolle Alternative ist eine riesige Haarspange, die schon mit Schleier zu sehen ist - wie beispielsweise vpn Elsa Coloured Shoes. Und der Hersteller Lilly zeigt etwa eine Hochsteckfrisur mit breitem Haarreif, der Schleier geht dahinter ab. Charlene von Monaco hat es 2011 bei ihrer Hochzeit mit einem aufwendigen silbernen Haarschmuck rund um den Dutt so vorgemacht - der drin blieb, als der Schleier fiel. «Solche Haarspangen gehen oftmals in Richtung Diadem, sind aber nicht ganz so traditionell und lassen auch eine moderne Frisur zu», erklärt Froonck.

Haarreif mit Schleier von Lilly
Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Der große Moment: Wer es traditionell mag, trägt den Schleier - hier von Emmerling - zunächst vor dem Gesicht und lüftet ihn später. Foto: Emmerling

Brautschleier und Diadem: Wird der weiße Schleier später abgenommen, kann das Schmuckstück im Haar bleiben. Achberger etwa zeigt diese Kombination. Foto: Achberger

Die Alternative zum Schleier ist der Fascinator: Die hutähnliche Kopfbedeckung kann - wie bei Achberger zu sehen - auch mit Blumen verziert sein. Foto: Achberger

Im Trend ist der lange Mantilla-Schleier: Er ist oft aus feiner Spitze mit Stickereien - bei Emmerling zum Beispiel hat er eine breite Borte am Rand. Foto: Emmerling

Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

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Hersteller Lilly zeigt eine Hochsteckfrisur mit Haarreif, der dezente Schleier ist am Hinterkopf befestigt. Foto: Lilly

Alternativ gibt es die immer beliebteren Fascinators - hutähnliche Kopfbedeckungen, wie man sie häufig bei royalen Hochzeitsgästen sieht. Brautmodenhersteller wie Achberger bieten sie in Weiß auch für die Hauptperson der Feier an. «Diese mit Federn, Blüten, Strass, Perlen oder einem kurzen Schleier versehenen Kämmchen, Clips und Haarreifen fallen meist etwas größer aus und werden solo - als einzelner Eyecatcher in der Brautfrisur - getragen», erläutert die Fachjournalistin Hilpert.

Voraussetzung für einen üppigen Fascinator ist eine entsprechende Frisur - oder vielmehr ausreichend Haar, um den Schmuck befestigen zu können. «In ganz kurzem Haar hält ein solcher Schmuck kaum», sagt Ilka Kleine-Möllhoff. Sie rät dann eher zu einem kleinen Diadem. «Das sieht immer ganz pfiffig aus, hält auf fast jedem Kopf und hat eben auch noch etwas verspielt Prinzessinnenhaftes.»

Wichtig allerdings ist, dass Haarschmuck und das Outfit sich nicht gegenseitig die Aufmerksamkeit stehlen. «Entweder das Kleid oder der Haarschmuck ist der Hingucker», sagt Froonck. Ist beides pompös, wirke der Gesamteindruck überladen - und der Betrachter wüsste überhaupt nicht, wo er hingucken soll.

Grundsätzlich sollte man aber nie übertreiben - auch wenn es sich um den schönsten Tag im Leben handeln soll, findet der Hochzeitsplaner. «Die Kunst ist es, etwas Glamouröses zu finden, das tatsächlich zum Stil und zur Persönlichkeit der Braut passt.» Jede Frau sollte ihrem Stil auch am Hochzeitstag treu bleiben. Daher sollte man sich ausreichend Zeit beim Ausprobieren nehmen und eine fachmännische Beratung zulassen, rät Froonck. «Dann lässt sich aus jeder Frau die Art von Prinzessin zaubern, die sie an diesem Tag sein will.»

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